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Verringert Alkohol das Risiko von Diabetes?

Gesundheitstipps

ddp, Beitrag vom 29. Januar 2020

Wir haben lange Zeit geglaubt, dass Alkohol keine wirklichen Vorteile hat. Eine Studie hat jedoch ergeben, dass der Konsum mäßiger Mengen Alkohol wirklich die Gefahr auf Typ-2-Diabetes verringert, und das gilt insbesondere für ältere Frauen. In den Vereinigten Staaten gibt es 20,8 Millionen Kinder und Erwachsene, das sind 7 % der Bevölkerung, die an Diabetes leiden. Während bei schätzungsweise 14,6 Millionen Menschen Diabetes diagnostiziert wurde, sind sich leider 6,2 Millionen Menschen (oder fast ein Drittel) nicht bewusst, dass sie diese Krankheit haben.

Studien haben gezeigt, dass das Trinken mäßiger Mengen von Alkohol (im Vergleich zum Trinken von zu viel oder gar keinem Alkohol) die Chancen, an Typ-2-Diabetes zu erkranken, verringern kann. Allerdings haben nur wenige Studien über Alkohol und Typ-2-Diabetes Frauen einbezogen, und nur sehr wenige haben ältere Frauen einbezogen.

Frühere Studien über die Auswirkungen des mäßigen Alkoholkonsums (1-2 Getränke) und die Gefahr, an Typ-2-Diabetes zu erkranken, wurden meist an Männern oder sowohl an Männern als auch an Frauen unter 55 Jahren durchgeführt. Die Forscher wollten untersuchen, wie sich der Alkoholkonsum auf die Chancen älterer Frauen (mehr als 50 Jahre alt), an Typ-2-Diabetes zu erkranken, auswirkt. (siehe Diabetes-Symptome)

Die Fragebögen wurden an die Frauen in der Studie verschickt. Die Frauen wurden gefragt, wo sie wohnen und ob sie an Bedingungen leiden, die sie für andere Krankheiten gefährden. Zu Beginn der Studie wurden Messungen von Taille und Hüfte, Größe, Gewicht und Blutdruck vorgenommen. Diabetes, Bluthochdruck und hoher Cholesterinspiegel wurden ebenfalls berichtet, wenn diese Erkrankungen von einem Arzt diagnostiziert wurden. Im Fragebogen wurde gefragt, wie viel jede Frau trainiert und wie viel sie gegessen hat.

Der Fragebogen enthielt auch Fragen darüber, wie viel Alkohol die Frauen tranken, wie oft sie tranken und welche Arten von Alkohol sie sowohl aktuell als auch in der Vergangenheit tranken. Die Forscherinnen verschickten alle 3 bis 5 Jahre zwei Folgefragebögen. In diesen Fragebögen wurden die Frauen gefragt, ob sie an Typ-2-Diabetes erkrankt sind, in welchem Jahr die Diagnose gestellt wurde, wer sie diagnostiziert hat und ob sie mit Diät, Medikamenten und/oder Inselhormon behandelt wurden.

Die Forscher fanden heraus, dass der Blutdruck bei den Frauen, die mäßig tranken, niedriger war, aber bei den Frauen, die mehr tranken, stieg er an. Während der Studie wurden insgesamt 760 neue Fälle von Diabetes diagnostiziert. Die Untersuchung zeigt jedoch, dass der Konsum von Alkohol in mäßigen Mengen das Risiko, an Typ-2-Diabetes zu erkranken, vermindert hat.

Dieser Beitrag beschäftigt sich mit einem medizinischen Thema, einem Gesundheitsthema oder einem oder mehreren Krankheitsbildern. Dieser Artikel dient nicht der Selbst-Diagnose und ersetzt auch keine Diagnose durch einen Arzt oder Facharzt. Bitte lesen und beachten Sie hier auch den Hinweis zu Gesundheitsthemen!

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