Was tun gegen eine Blasenentzündung – was hilft?

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Medizin Doc Redaktion, aktualisiert am 29. November 2022, Lesezeit: 14 Minuten

Zystitis ist der medizinische Begriff für eine Blasenentzündung. Meistens wird die Entzündung durch eine Infektion verursacht.

  • In manchen Fällen reichen bei einer akuten Blasenentzündung Hausmittel aus, in anderen ist eine Behandlung mit einem Antibiotikum notwendig.

Symptome und Diagnose einer Blasenentzündung

Anzeichen für eine Zystitis sind unter anderem:

  • trüber oder blutiger Urin,
  • stark oder streng riechender Urin,
  • leichtes Fieber,
  • Schmerzen oder Brennen beim Wasserlassen,
  • Unterleibsschmerzen – Druck oder Krämpfe im unteren Bereich mittig,
  • starker Harndrang, auch direkt nach der Entleerung der Blase,
  • bei älteren Menschen sind geistige Veränderungen oder Verwirrung oft die einzigen Anzeichen für eine mögliche Infektion.

Diagnostik und Untersuchungen

Bei einer Harnwegsinfektion wird in den meisten Fällen eine Urinprobe genommen, um eine Urinanalyse durchzuführen. Der Urin wird auf weiße Blutkörperchen (Leukozyten) und Nitrit analysiert.

Vermehrte weiße Blutkörperchen sind ein Hinweis auf eine Entzündung und erhöhte Nitrit-Werte gelten als ein Zeichen für die Anwesenheit von Bakterien. In den meisten Fällen lässt sich eine Infektion mithilfe einer Urinanalyse diagnostizieren.

Urinkulturen: Es kann sein, dass eine saubere Fangurinprobe benötigt wird. Dieser Test wird durchgeführt, um die Bakterien im Urin zu identifizieren und das richtige Antibiotikum zu bestimmen.

Behandlung einer Blasenentzündung

Eine leichte Blasenentzündung (Cystitis) klingt im Normalfall innerhalb von ein paar Tagen von selbst ab.

  • Bei starken Beschwerden, Schmerzen in der Flanke (Flankenschmerzen) oder bei einer Schwangerschaft sollte ein Arzt aufgesucht werden.

Es ist auch ratsam, einen Arzt zu konsultieren, wenn es Begleiterkrankungen der Blase oder der Nieren gibt.

Wenn die Blasenentzündung länger als drei Tage anhält, sollte spätestens dann ein Arzt oder eine Ärztin konsultiert werden.

Was hilft gegen Blasenentzündung – Hausmittel

Hausmittel vs. Antibiotika

Viel trinken, circa zwei Liter pro Tag: Bei einer Blasenentzündung sollte man viel Wasser trinken (sofern keine gesundheitlichen Gründe dagegen sprechen); geeignet sind zudem auch Nieren- und Blasentees.

Zur Linderung der Symptome könnten bei Bedarf Schmerzmittel wie Paracetamol oder Ibuprofen angewendet werden.

Cranberry (Cranberries) enthalten einen Wirkstoff, der Bakterien daran hindert, sich an der Blasenwand festzusetzen.

Cranberrysaft oder -kapseln enthalten aber möglicherweise nicht genug von dem Wirkstoff, um die Symptome einer Blasenentzündung zu lindern.

Alkohol sollten Betroffene unbedingt vermeiden und auch Kuhmilch zumindest für einige Zeit weglassen.

Antibiotika-Behandlung

Ein Antibiotikum kann oral eingenommen werden. Antibiotika werden hauptsächlich verabreicht, um zu verhindern, dass sich die Infektion auf die Nieren ausbreitet.

  • Bei einer einfachen Blasenentzündung werden Antibiotika meist für drei Tage (Frauen) oder sieben bis 14 Tage (Männer) verabreicht.

Bei einer Blasenentzündung mit Komplikationen wie Schwangerschaft, Diabetes oder einer leichten Nierenentzündung werden Antibiotika meist für sieben bis 14 Tage eingenommen.

Wichtig ist, dass die verordneten Antibiotika bis zum Ende eingenommen werden. Auch wenn es dem Patienten vor dem Ende der Behandlung besser geht, sollte er die Behandlung bis zum Ende fortsetzen.

  • Andernfalls kann sich eine Infektion entwickeln, die wesentlich schwieriger zu behandeln ist.

Behandlungsdauer

Wie lange eine Blasenentzündung andauert bis sie wieder verschwindet, ist hauptsächlich von der Therapie abhängig.

  • Verordnet der Arzt oder die Ärztin Antibiotika, dann dauert eine Blasenentzündung für gewöhnlich ein bis drei Tage. Die Dauer der Symptome hängt auch vom Beginn der Behandlung ab.

In den meisten Fällen ist eine Blasenentzündung unangenehm, aber nach der Behandlung verschwindet sie ohne weitere Komplikationen.

Akute Blasenentzündung: Ursachen, Symptome, Risikofaktoren

Unter einer akuten Blasenentzündung (Zystitis) versteht man eine Infektion der Blase oder des unteren Harntrakts. Akut bedeutet, dass die Infektion plötzlich auftritt.

  • Eine Blasenentzündung (Zystitis) wird durch Keime, meistens Bakterien, verursacht. Die Keime dringen in die Harnröhre und dann in die Blase ein und können eine Infektion verursachen.

Die Infektion entwickelt sich meist in der Blase. Sie kann aber auch auf die Nieren übergreifen.

Der Körper kann diese Bakterien in den meisten Fällen beim Wasserlassen (Urinieren) wieder ausscheiden.

Die Bakterien können sich aber auch an der Wand der Harnröhre oder der Blase festsetzen oder so schnell wachsen, dass ein Teil davon in der Blase zurückbleibt.

  • Bei Frauen kommt es häufiger zu Infektionen der Harnröhre (Harnröhrenentzündung) als bei Männern.

Der Grund dafür ist, dass die Harnröhre bei Frauen kürzer ist und näher am Anus liegt. Die Wahrscheinlichkeit, sich nach dem Geschlechtsverkehr zu infizieren, ist bei Frauen größer.

Auch die Menopause (Wechseljahre) erhöhen das Risiko für eine Harnwegsinfektion.

Risikofaktoren einer akuten Zystitis

Was begünstigt eine Blasenentzündung? Die folgenden Faktoren erhöhen das Risiko für eine Zystitis:

Diabetes
Blasensteine
– Unterkühlung
– ein hohes Alter
Schwangerschaft
– ein Blasenkatheter
– ein geschwächtes Immunsystem
– Darminkontinenz (Verlust der Darmkontrolle)
– eine OP, die die Harnwege betrifft
– Harnverhalt – Probleme bei der vollständigen Entleerung der Blase
– längere Immobilität (Unbeweglichkeit), zum Beispiel nach einer Hüftfraktur
– eine verengte Harnröhre, eine vergrößerte Prostata oder etwas, das den Urinfluss blockiert

In den meisten Fällen wird die Harnwegsinfektion durch Escherichia coli (E. coli) – auch Kolibakterium genannt – verursacht. Es handelt dabei sich um eine Bakterienart, die normalerweise im Darm von Menschen und Tieren vorkommt.

Symptome einer akuten Zystitis

Zu den Symptomen einer akuten unkomplizierten Blasenentzündung gehören Schmerzen oder Schwierigkeiten beim Wasserlassen, das Gefühl einer vollen Blase, Harndrang oder häufiges Wasserlassen, Druckempfindlichkeit im Unterleibsbereich und möglicherweise Blut im Urin.

Interstitielle Blasenentzündung (Interstitielle Zystitis)

Bei der interstitiellen Zystitis, die auch als schmerzhaftes Blasensyndrom bezeichnet wird, handelt es sich um eine chronische Erkrankung, die Druck oder Schmerzen in der Blase und im Becken verursacht, wenn man versucht, sein Urin zu halten.

  • Eine interstitielle Blasenentzündung (Interstitielle Zystitis) ist eine chronische Entzündung der Blase, die nicht von Bakterien ausgelöst wird.

Meistens geht diese Form der Blasenentzündung mit häufigem oder dringendem Harndrang einher. Man bezeichnet diese Erkrankung auch als Blasenschmerzsyndrom (BPS).

Ursachen, Symptome, Behandlung

Bei der Blase handelt es sich um ein Hohlorgan mit einer dünnen Muskelschicht, die den Urin speichert.

Sobald sich die Blase mit Urin füllt, sendet sie ein Signal an das Gehirn, das den Muskeln signalisiert, sich zusammenzuziehen.

Im Normalfall sind diese Signale nicht schmerzhaft. Bei einer interstitiellen Zystitis sind die Signale der Blase schmerzhaft und können auch auftreten, wenn die Blase nicht voll ist.

  • Am häufigsten tritt die Interstitielle Zystitis im Alter zwischen 20 und 40 Jahren auf, wobei sie auch bei jüngeren Menschen vorkommt.

Bei Frauen ist die Wahrscheinlichkeit, an einer interstitiellen Zystitis zu erkranken, zehnmal höher als bei Männern.

Die genaue Ursache für eine chronische Entzündung der Blase, die nicht von Bakterien ausgelöst wird, ist unbekannt.

Die Symptome einer interstitiellen Blasenentzündung (Interstitielle Zystitis) sind chronisch. Die Beschwerden kommen und gehen und sind mal schwächer, mal stärker ausgeprägt.

Zu den häufigsten Symptomen gehören:

Blasendruck oder Unbehagen (leicht bis schwer),
häufiger Harndrang,
brennende Schmerzen in der Beckengegend,
Schmerzen beim Geschlechtsverkehr.

Viele Menschen, die langfristig an einer interstitiellen Zystitis leiden, haben auch andere Erkrankungen wie Endometriose, Fibromyalgie, Reizdarmsyndrom, andere chronische Schmerzsyndrome, Angstzustände oder Depressionen.

Behandlung – Interstitielle Zystitis

Für eine interstitielle Blasenentzündung (Interstitielle Zystitis) gibt es keine Heilung. Die Behandlung basiert auf dem Prinzip von Versuch und Irrtum, bis die Beschwerden gelindert sind. Die Ergebnisse sind von Patient zu Patient unterschiedlich.

Ernährungsumstellung

Bei einigen der betroffenen Personen kann eine Umstellung der Ernährung helfen, die Symptome zu kontrollieren.

  • Das Vermeiden von Lebensmitteln und Getränken, die eine Blasenreizung verursachen können, kann helfen. Der Verzicht auf bestimmte Lebensmittel kann helfen, die Symptome zu lindern.

Durch die Reduzierung oder den Verzicht auf Koffein, Schokolade, kohlensäurehaltige Getränke, Zitrusfrüchte und scharfe oder säurehaltige Lebensmittel (z. B. solche mit einem hohen Vitamin-C-Gehalt) können die Symptome gelindert werden.

Blasenentzündungen vorbeugen

Auch wenn eine Blasenentzündung normalerweise keine größeren Probleme verursacht, können die Symptome sehr unangenehm sein.

  • Es gibt verschiedene Maßnahmen, die dabei helfen können, einer Blasenentzündung vorzubeugen.

Da beim Geschlechtsverkehr mehr Bakterien in die Harnröhre gelangen, wird Frauen oft geraten, danach zu urinieren, um die Bakterien aus der Harnröhre zu spülen.

Welche Art von Verhütungsmittel verwendet wird, kann ebenfalls eine Rolle spielen: Chemische Verhütungsmittel, die Samenzellen abtöten (Spermizide) und Diaphragmen können das Risiko einer Blasenentzündung leicht erhöhen.

  • Eine gute Genitalhygiene wird ebenfalls allgemein empfohlen – es reicht, sich mit Wasser und etwas Waschlotion zu reinigen.

Andere gängige Tipps sind, die Füße und den Unterleib warm zu halten und viel zu trinken. Manchmal wird Frauen auch geraten, etwas zu tun, um ihr Immunsystem generell zu stärken, z. B. ausreichend zu schlafen und Stress zu vermeiden.

Obwohl diese Tipps vernünftig erscheinen und in die tägliche Routine eingebaut werden können, gibt es keine wissenschaftlichen Beweise dafür, dass sie funktionieren.

Östrogencreme

Frauen in den Wechseljahren können besonders gefährdet sein, eine Blasenentzündung zu bekommen. Zur Behandlung können Ärzte eine vaginale Östrogencreme verschreiben.

  • Vaginales Östrogen wird jedoch nur dann empfohlen, wenn dieses Medikament eingenommen werden kann, ohne das Risiko für andere Gesundheitsprobleme zu erhöhen.

Was nützen Cranberry-Produkte und Probiotika?

Zur Vorbeugung von Blasenentzündungen werden Cranberry-Produkte angeboten. Sie sind beispielsweise in Apotheken und Drogerien in Form von Säften, Pulver, Kapseln und Tabletten erhältlich.

Bislang ist allerdings nicht klar, ob Cranberries tatsächlich einer Blasenentzündung vorbeugen können. Studien haben widersprüchliche Ergebnisse gezeigt.
Auch Probiotika wird eine vorbeugende Wirkung nachgesagt. Sie sind in Form von Zäpfchen, Sirup oder Tabletten erhältlich. Aber keines dieser Produkte beugt nachweislich einer Blasenentzündung vor.

Wasser trinken reduziert Blaseninfektionen nachweislich

In der kontrollierten Studie des UT Southwestern Medical Center hatten Frauen, die täglich zusätzlich 1,5 Liter Wasser tranken, 48 Prozent weniger wiederkehrende Blasenentzündungen als diejenigen, die ihre übliche Flüssigkeitsmenge tranken.

  • Mehr als ein Viertel der Frauen erleidet innerhalb von sechs Monaten nach einer Erstinfektion eine Sekundärinfektion und bis zu 77 Prozent haben innerhalb eines Jahres ein Wiederauftreten.

Die Ärzte vermuten, dass mehr Flüssigkeit dazu beiträgt, die Bakterien zu reduzieren und die Fähigkeit der Bakterien, sich in der Blase festzusetzen, einzuschränken.

Da diese Infektionen in der Regel mit Antibiotika behandelt werden, könnte die erhöhte Flüssigkeitszufuhr dazu beitragen, den Einsatz von Antibiotika zu reduzieren und damit die Antibiotikaresistenz einzudämmen, so die Forscher. Die Ergebnisse wurden in JAMA Internal Medicine veröffentlicht.

Blasenentzündung meist eine bakterielle Infektion, auch wenn der Test negativ ist

Bei den meisten Frauen, die unter Schmerzen beim Wasserlassen oder häufigem oder dringendem Harndrang leiden, liegt wahrscheinlich eine bakterielle Infektion vor, selbst wenn die üblichen Urintests negativ ausfallen.

  • Symptome einer Harnwegsinfektion wie Blasenentzündung sind bei Frauen häufig, aber in etwa einem Viertel der Fälle wird bei herkömmlichen Tests keine Infektion festgestellt.

In einer Studie, die in der Fachzeitschrift Clinical Microbiology and Infection veröffentlicht wurde, konnten jedoch mit einem empfindlicheren Test bei fast allen Frauen mit Harnwegsinfektionssymptomen Hinweise auf eine bakterielle Infektion gefunden werden, auch bei denen, bei denen mit dem Standardtest keine Bakterien gefunden wurden.

Die Studie unter der Leitung von Dr. Stefan Heytens von der Universität Gent, Belgien, unterstützt die Annahme, dass ein Test für Frauen mit Symptomen einer unkomplizierten Harnwegsinfektion unnötig ist.

Die Symptome einer Harnwegsinfektion machen zwischen zwei und fünf Prozent der Arztbesuche von Frauen aus. In 60 bis 80 Prozent der untersuchten Fälle wird durch einen Urintest eine bakterielle Infektion festgestellt. Den Frauen werden dann Antibiotika empfohlen.

Allerdings sind Ärztinnen und Ärzte bei negativen Tests davon ausgegangen, dass die Frauen keine bakterielle Infektion haben.

In der Vergangenheit wurde bei dieser Gruppe von Frauen möglicherweise ein unerklärliches „Harnröhrensyndrom“ diagnostiziert, das nach Ansicht einiger Forscher psychosomatisch sein könnte.

An der Studie nahmen 308 belgische Frauen teil, darunter 220, die ihren Hausarzt wegen Harnwegsinfektionen aufsuchten, und 86 gesunde Freiwillige.

Bei den Urinproben wurde wie üblich untersucht, ob Bakterien wachsen. Außerdem wurden die Proben mit der sogenannten quantitativen Polymerase-Kettenreaktion (qPCR) untersucht.

Diese Technik ist sehr empfindlich und kann verwendet werden, um winzige Mengen von DNA nachzuweisen, die von Bakterien stammen, die Harnwegsinfektionen verursachen können, wie Escherichia coli (E. coli) und Staphloccocus saprophyticus (S. saphrophyticus).

Bei den Frauen mit Harnwegsinfektionssymptomen wurden mit dem Standardtest in 80,9 Prozent der Urinproben Bakterien nachgewiesen. Mit dem qPCR-Test wurden jedoch in 95,9 Prozent der Proben E. coli und in 8,6 Prozent S. saphrophyticus nachgewiesen.

Die Kombination der Ergebnisse beider Tests ergab bei 98,2 Prozent der Frauen mit Symptomen Hinweise auf eine Infektion.

Bei den Frauen ohne Symptome wurden mit dem Standardtest in 10,5 Prozent der Proben E. coli und mit der qPCR in 11,6 Prozent der Proben E. coli nachgewiesen.

Nach Aussage von Dr. Heytens wurde einen empfindlicherer Test verwendet, um nach Bakterien zu suchen, die häufig Harnwegsinfektionen verursachen.

Die Forscher fanden E. coli bei fast allen Frauen, die über Symptome klagten, auch wenn sie eine negative herkömmliche Urinkultur hatten.

Das deutet darauf hin, dass eine Frau, die diese Symptome hat, wahrscheinlich eine Harnwegsinfektion hat.

Die Forschungsergebnisse unterstützen den Wissenschaftlern zufolge frühere Studien, die darauf hinweisen, dass herkömmliche Tests bei unkomplizierten Harnwegsinfektionen nicht hilfreich sind.

Wenn die Behandlung fehlschlägt oder wenn Anzeichen und Symptome einer komplizierteren Harnwegsinfektion vorliegen, können herkömmliche Urinkulturtests jedoch weiterhin eine Rolle spielen.

Die Forschenden wissen noch nicht, ob alle Frauen mit diesen Symptomen von einer Antibiotika-Behandlung profitieren würden.

  • Laut Dr. Heytens müssen die Ergebnisse in weiteren Untersuchungen bestätigt werden müssen.

Quellen

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  • ‚Women with symptoms of a urinary tract infection but a negative urine culture: PCR-based quantification of Escherichia coli suggests infection in most cases.‘, Heyten, S et al, Clinical Microbiology and Infection, DOI: 10.1016/j.cmi.2017.04.004
  • Effect of Increased Daily Water Intake in Premenopausal Women With Recurrent Urinary Tract Infections, JAMA Internal Medicine (2018). DOI: 10.1001/jamainternmed.2018.4204
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Quelle: Youtube/SWR Marktcheck

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