Todesfälle durch Leberkrebs

Warum die Zahl der Todesfälle durch Leberkrebs um rund 50 Prozent gestiegen ist

Die Zahl der Todesfälle durch Leberkrebs ist in den letzten zehn Jahren um rund 50 Prozent gestiegen und hat sich seit Beginn der Aufzeichnungen verdreifacht, so die neuesten Berechnungen von Cancer Research UK.

Neue Sterblichkeitsdaten zeigen, dass es 2017 in Großbritannien rund 5.700 Todesfälle durch Leberkrebs gab, was die höchste jährliche Zahl der erfassten Todesfälle ist. Im Jahr 207 waren es noch 3.200 Todesfälle. Leberkrebs hatte in den vergangenen zehn Jahren den größten Anstieg an Todesfällen und den schnellsten Anstieg an Todesfällen seit Beginn der britischen Aufzeichnungen.

In Deutschland erkranken laut der Deutschen Krebsgesellschaft pro Jahr rund 8800 Menschen neu an Leberkrebs. Im Schnitt liegt das Erkrankungsalter bei 70 Jahren für Männer; bei Frauen liegt es bei 72 Jahren.

Experten von Cancer Research UK glauben, dass die Sterberaten so stark gestiegen sind, weil auch die Zahl der Menschen, bei denen Leberkrebs diagnostiziert wird, gestiegen ist – in den letzten zehn Jahren um 60 Prozent – und das Überleben typischerweise gering ist. Es ist einer der am schwersten zu behandelnden Krebsarten und das Fünfjahres-Überleben variiert je nach Alter und Geschlecht zwischen sechs und 37 Prozent.

Die Krankheit ist vor allem deshalb schwer zu behandeln, weil sie in einem frühen Stadium schwer zu erkennen ist, da sie oft keine Symptome verursacht, bis sie fortgeschritten ist. Aus diesem Grund sind Notsituationen der häufigste Weg der Diagnose von Leberkrebs und eine Operation ist für viele dieser Patienten keine Option, da sich die Krankheit bereits ausgebreitet hat. Kliniker haben festgestellt, dass viele Patienten auch eine chronische Lebererkrankung haben, so dass die Symptome von Krebs leicht übersehen werden können.

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Während es mehrere Faktoren gibt, die das Leberkrebsrisiko beeinflussen, sind Übergewicht oder Fettleibigkeit und Rauchen zwei der größten vermeidbaren Ursachen. 23 Prozent der Fälle von Leberkrebs können mit Übergewicht oder Fettleibigkeit in Verbindung gebracht werden, 20 Prozent mit dem Rauchen. Insgesamt sind rund die Hälfte der Fälle vermeidbar.
Cancer Research UK’s Leberkrebs-Experte, Professor Helen Reeves von der Newcastle University, erklärt: “Leider sind die Fortschritte bei der Behandlung von Leberkrebs sehr gering und wir brauchen dringend mehr Optionen für die Patienten. Ein weiteres Problem ist die steigende Zahl der diagnostizierten Menschen, was bedeutet, dass wir mehr Menschen an diese Krankheit verlieren als je zuvor.”

Die zunehmende Fettleibigkeit und die damit verbundenen Erkrankungen wie Diabetes und nichtalkoholische Fettleberkrankheiten haben wahrscheinlich eine große Rolle dabei gespielt, obwohl sie nicht die einzigen Faktoren sind.
“Die gute Nachricht ist, dass es einige potenziell wegweisende Behandlungen auf dem Weg gibt. Die Forschung zur Verfeinerung der Immuntherapie ist äußerst vielversprechend. Sie wirkt noch nicht bei allen Patienten und wir untersuchen immer noch, warum das so ist, aber sie kann das Leben verlängern, wenn sie funktioniert”, so Professor Helen Reeves.
Jedes Jahr werden in Großbritannien rund 5.900 Menschen mit Leberkrebs diagnostiziert. Zwischen 2014 und 2035 wird diese Zahl in Großbritannien voraussichtlich um 38 Prozent anwachsen. Obwohl Leberkrebs in jedem Alter auftreten kann, ist er am häufigsten bei älteren Menschen über 60 Jahren zu beobachten.

Wie man das Sterberisiko älterer Menschen senken kann

Es gibt Dinge, die jeder Menschen tun kann, um das Krebsrisiko zu senken und es ist nie zu spät, damit zu beginnen. Ein gesundes Körpergewicht beizubehalten, nicht zu rauchen und weniger beziehungsweise keinen Alkohol zu trinken, verringert das Risiko, an Leberkrebs zu erkranken, so die Experten von Cancer Research UK.

Dieser Beitrag beschäftigt sich mit einem medizinischen Thema, einem Gesundheitsthema oder einem oder mehreren Krankheitsbildern. Dieser Artikel dient nicht der Selbst-Diagnose und ersetzt auch keine Diagnose durch einen Arzt oder Facharzt. Bitte lesen und beachten Sie hier auch den Hinweis zu Gesundheitsthemen!

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