Forschung: Primäre fokale Hyperhidrose und psychiatrische Erkrankungen

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Medizin Doc Redaktion, aktualisiert am 24. Juni 2022, Lesezeit: 1 Minuten

Psychische Gesundheit: Laut einer Studie von Forschenden der West Virginia University, The George Washington University, Liverpool Hospital besteht ein Zusammenhang primärer fokaler Hyperhidrose und psychiatrischen Erkrankungen. Darunter: Depressionen, Angstzustände, Schizophrenie, Persönlichkeitsstörungen, Stimmungsstörungen und Verhaltensstörungen.

Psychosoziale Probleme

Dermatologie und psychiatrische Erkrankungen: Die primäre fokale Hyperhidrose (PFH) ist eine schwächende Erkrankung, die zu übermäßigem Schwitzen der Betroffenen und zu einer Beeinträchtigung der Lebensqualität und psychosozialen Problemen führt. Allerdings ist wenig über die medizinischen Folgen von primärer fokalen Hyperhidrose bekannt.

Die Forschenden führten eine Querschnittsstudie mit Daten aus der National Inpatient Sample durch. In einer gewichteten Stichprobe von mehr als 11.000 Patientinnen und Patienten mit primärer fokaler Hyperhidrose war PFH signifikant mit einer erhöhten Wahrscheinlichkeit von 10 untersuchten psychischen Störungen verbunden.

Beeinträchtigung des autonomen Nervensystems

Demnach stand die primäre fokale Hyperhidrose den Studienergebnissen zufolge im Zusammenhang mit Angstzuständen, Schizophrenie, Persönlichkeitsstörungen, Depressionen und Stimmungsstörungen, Aufmerksamkeitsdefizitstörungen und Verhaltensstörungen, psychische Erkrankungen in der Kindheit, Drogenproblemen, psychische Störungen in der Vergangenheit, Anpassungsstörungen und Entwicklungsstörungen.

Die Ergebnisse der vorliegenden Studie legen den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern zufolge den Schluß nahe, dass die komplexe Beeinträchtigung des autonomen Nervensystems, von der angenommen wird, dass sie bei primärer fokaler Hyperhidrose eine Rolle spielt, auch mit psychischen Gesundheitsproblemen in Verbindung stehen könnte.

Quellen

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