Brustkrebsrisiko: Zusammenhang zwischen Krebsrisiko und täglichen Pilzkonsum entdeckt

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Medizin Doc Redaktion, Veröffentlicht am: 22.04.2021, Lesezeit: 3 Minuten

Krebsrisiko und Pilzkonsum: Forscher der Pennsylvania State University in den USA haben in einer Studie festgestellt, dass ein höherer Pilzkonsum mit einem geringeren Krebsrisiko verbunden ist. Die Ergebnisse der Untersuchung wurden in der Fachzeitschrift Advances in Nutrition veröffentlicht.

Bei der Meta-Analyse wurden 17 Krebsstudien untersucht, die zwischen 1966 und 2020 veröffentlicht wurden. Die Penn State-Forscher analysierten die Daten von mehr als 19.500 Krebspatienten und untersuchten den Zusammenhang zwischen Pilzkonsum und Krebsrisiko.

Pilze sind reich an Vitaminen, Nährstoffen und Antioxidantien. Die Untersuchungsergebnisse der Wissenschaftler zeigen, dass diese Supernahrungsmittel auch vor Krebs schützen können.

Obwohl Austern-, Shiitake-, Maitake- und Königspilze höhere Mengen der Aminosäure Ergothionein enthalten als weiße Knollenblätterpilze, Cremini und Portabello-Pilze, fanden die Wissenschaftler an der Pennsylvania State University heraus, dass Menschen, die eine beliebige Pilzsorte in ihre Ernährung aufnahmen, ein geringeres Krebsrisiko hatten. Den Ergebnissen zufolge hatten Menschen, die täglich 18 Gramm Pilze aßen, ein um 45 Prozent geringeres Krebsrisiko im Vergleich zu denen, die keine Pilze aßen.

Pilze sind eine der reichsten Nahrungsquellen für Ergothionein, ein einzigartiges und starkes Antioxidans und Zellschutzmittel, so die Autoren der Studie. Die Ergänzung von Antioxidantien im Körper kann helfen, vor oxidativem Stress zu schützen und das Krebsrisiko zu senken.

Als spezifische Krebsarten untersucht wurden, stellten die Forscher die stärksten Zusammenhänge in Bezug auf Brustkrebs fest, da Personen, die regelmäßig Pilze aßen, ein signifikant geringeres Risiko für Brustkrebs hatten.

Den Forschern zufolge kann des daran liegen, dass die meisten Studien andere Krebsarten nicht mit einbezogen haben. Die vorliegende Forschungsarbeit könnte hilfreich sein, um die schützende Wirkung von Pilzen weiter zu erforschen und dabei zu helfen, eine gesündere Ernährung zur Vermeidung von Krebs zu etablieren.

Diese Ergebnisse sind insgesamt betrachtet ein wichtiger Beleg für die schützende Wirkung von Pilzen gegen Krebs, so die Autoren der Studie. Zukünftige Studien sind nach Ansicht der Studienautoren notwendig, um die beteiligten Mechanismen und die spezifischen Krebsarten, die möglicherweise beeinflusst werden, besser zu bestimmen.

(Quellen: Pennsylvania State University / Advances in Nutrition)

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