Wirkung von Mutterkraut (Tanacetum parthenium) auf die Gesundheit

Heilpflanzen

Medizin Doc Redaktion, aktualisiert am 28. Oktober 2021, Lesezeit: 2 Minuten

Mutterkraut (Tanacetum parthenium) wird bei Fieber, Kopfschmerzen und Arthritis eingesetzt; äußerlich (auf die Haut aufgetragen) wird es bei Zahnschmerzen und als Antiseptikum sowie als Insektizid eingesetzt.

Produkte aus Tanacetum parthenium enthalten in der Regel getrocknete Mutterkrautblätter, es können aber auch alle Pflanzenteile, die über der Erde wachsen, verwendet werden.

Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen vermuteten, dass eine Substanz namens Parthenolid, die Krämpfe im glatten Muskelgewebe lindert, die Ursache für die Wirksamkeit des Mutterkrauts gegen Migräne ist. Nach weiteren wissenschaftlichen Untersuchungen sind sich die Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen jedoch nicht sicher, welcher Teil des Krauts am besten zur Behandlung oder Vorbeugung von Migräne geeignet ist.

Studien zur Wirkung von Mutterkraut

In einigen klinischen Studien wurde die Verwendung von Mutterkraut als Mittel gegen Migränekopfschmerzen untersucht. Zu anderen gesundheitlichen Problemen gibt es wenig oder gar keine wissenschaftlichen Erkenntnisse über Tanacetum parthenium.

Einige Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass Mutterkraut zur Vorbeugung von Migräne-Kopfschmerzen beitragen kann, aber die Ergebnisse sind sehr unterschiedlich.

Einige Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen vermuten, dass es die Häufigkeit von Migränekopfschmerzen sowie einige Symptome wie Schmerzen, Übelkeit/Erbrechen und Lichtempfindlichkeit verringern kann.

Ob Mutterkraut auch bei anderen Beschwerden hilfreich ist, ist nicht ausreichend belegt.

Risiken und Nebenwirkungen: Es wurden keine schwerwiegenden Nebenwirkungen bei der Einnahme von Mutterkraut gemeldet. Zu den Nebenwirkungen können Übelkeit, Verdauungsprobleme und Blähungen gehören; wenn die frischen Blätter gekaut werden, können Wunden und Reizungen im Mund auftreten.

Menschen, die empfindlich auf Ambrosia und verwandte Pflanzen reagieren, können allergische Reaktionen auf Tanacetum parthenium zeigen.

Während der Schwangerschaft sollte Mutterkraut nicht eingenommen werden, da es die Uteruskontraktionen beeinflussen kann. Über die gesundheitliche Unbedenklichkeit der Einnahme von Mutterkraut in der Stillzeit ist wenig bekannt.

Die äußerliche Anwendung von Mutterkraut kann zu Hautreizungen führen.

Quelle: Medizindoc mit Material von NIH / NHS/ NCCIH

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