Weißer Tee: Mehr als antivirale und antibakterielle Wirkung

Heilpflanzen

Medizin Doc Redaktion, aktualisiert am 29. Oktober 2020, Lesezeit: 3 Minuten

Was ist weißer Tee und wie gesund ist White Tea? Weißer Tee hat sowohl antivirale als auch antibakterielle Wirkungen:

Forschungsarbeiten an der Universität Pace konnten zeigen, dass ein Extrakt aus weißen Tee eine prophylaktische Wirkung haben kann, die das Wachstum und die Vermehrung von Bakterien verzögern können, die Lungenentzündungen, Staphylokokken- und Steptokokken-Infektionen und Zahnkaries verursachen können.

Ferner wurde festgestellt, dass Weißer Tee wirksamer als Grüner Tee ist, um bakterielle Viren zu bekämpfen und das weißer Tee eine antivirale Wirkung auf humanpathogene Viren hat.

Anti-Pilz-Wirkung von weißen Tee

Studien weisen darauf hin, dass weißer Tee eine antimykotische Wirkung auf Penicillium Chrysogenum und Saccharomyces Cerervisiae hat. Es konnte festgestellt werden, dass diesen Organismen durch ein Extrakt aus weißem Tee seine Wirksamkeit genommen werden konnte.

Schützt vor Zellschäden und Hautkrebs

Forscher haben herausgefunden, dass ein Extrakt aus weißen Tee vor der Zerstörung der sogenannten Langerhans-Zellen schützen kann. Es stellte sich heraus, dass das Extrakt aus weißen Tee nicht nur die menschliche Haut nach schädlicher Sonneneinstrahlung (UV-Strahlen) schützt, sondern auch das menschliche Immunsystem wiederhergestellt wird.

Wissenschaftler konnten ferner feststellen, dass die DNS-Schäden, die in den Hautzellen nach einer Sonneneinstrahlung entstehen, begrenzt sind. Die Vermutung der Forscher ist, dass, dass die positiven antioxidativen Eigenschaften des Extrakts aus weißen Tee der Grund für seine Wirksamkeit sein könnte.

Weißer Tee wird aus unreifen Teeblättern hergestellt, die gepflückt werden, bevor sich die Knospen an der Pflanze vollständig geöffnet haben. Seinen Namen verdankt der weiße Tee dem silbernen Flaum, der die Knospen bedeckt und der der Grund dafür ist, das der Tee währen des Trocknungsprozesses weiß wird.

Pai Mu Tan und Silbernadeltee

Es gibt unzählige verschiedene Sorten von weißem Tee, was beispielsweise mit der Menge der Blätter und den Knospen zusammenhängt, die in jeder Teemischung verwendet werden.

Die Weiße Pfingstrose, auch Pai Mu Tan, genannt, hat zum Beispiel eine Knospe mit je zwei Blättern in ihrer Teemischung, während der Silbernadeltee ausnahmslos aus den Daunen-Knospen hergestellt wird, die üblicherweise innerhalb von zwei Tagen im frühen Frühjahr gepflückt werden.

Ein Beitrag der Medizin Doc-Redaktion. Dieser Beitrag beschäftigt sich mit einem medizinischen Thema, einem Gesundheitsthema oder einem oder mehreren Krankheitsbildern. Dieser Artikel dient nicht der Selbst-Diagnose und ersetzt auch keine Diagnose durch einen Arzt oder Facharzt. Bitte lesen und beachten Sie hier auch den Hinweis zu Gesundheitsthemen!

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