Osteomyelitis: Was ist eine Knochenentzündung?

Osteomyelitis (Knochenentzündung oder auch Knochenmarkentzündung genannt) ist der medizinische Begriff für eine Infektion in einem Knochen. Die Anzeichen und Symptome variieren, können aber Knochenschmerzen, Fieber, Schüttelfrost, übermäßiges Schwitzen, Unwohlsein oder eine offene Wunde beinhalten.

Menschen mit der Erkrankung können auch lokale Schwellungen, Rötungen und Wärme an der Entzündungsstelle verspüren. Obwohl jeder Knochen im Körper betroffen sein kann, sind die langen Knochen der Arme und Beine bei Kindern am häufigsten infiziert, während die Füße, Wirbelknochen und Hüften vor allem bei Erwachsenen betroffen sind.

Risikofaktoren für Osteomyelitis

Osteomyelitis wird am häufigsten durch eine bakterielle Infektion verursacht, kann aber auch durch eine Pilzinfektion verursacht werden. Zu den Risikofaktoren für die Erkrankung gehören Diabetes, schlechte Blutversorgung, jüngste Verletzungen, intravenöser Drogenmissbrauch, Operationen an den Knochen und ein geschwächtes Immunsystem. Ziel der Behandlung ist es, die Infektion zu heilen und Schäden am Knochen und den umgebenden Geweben zu reduzieren. Dies kann Medikamente zur Behandlung der Infektion und Operationen zur Entwässerung, Reinigung und/oder Entfernung von abgestorbenem Knochengewebe einschließen.

Welche Symptome hat man bei einer Osteomyelitis (Knochenentzündung)

In einigen Fällen verursacht die Osteomyelitis keine Anzeichen oder Symptome. Wenn vorhanden, sind die Symptome oft unspezifisch und können auf andere, häufigere Erkrankungen zurückgeführt werden. Menschen, die von einer Knochenentzündung betroffen sind, können möglicherweise unter folgenden Beschwerden leiden:

  • Knochenschmerzen
  • Fieber und Schüttelfrost
  • Übermäßiges Schwitzen
  • Unwohlsein
  • Offene Wunde
  • Lokale Schwellung, Rötung und Wärme
  • Reizbarkeit oder Lethargie (besonders bei Kleinkindern)

Ursache bzw. wie entsteht eine Osteomyelitis?

Osteomyelitis tritt auf, wenn sich eine Infektion in einem Knochen entwickelt oder sich aus einem anderen Bereich des Körpers auf einen Knochen ausbreitet. Eine Knochenentzündung wird am häufigsten durch eine bakterielle Infektion (oft Staphylokokken) verursacht, kann aber auch durch eine Pilzinfektion entstehen.

Zu den Risikofaktoren einer Knochenentzündung gehören Diabetes, schlechte Blutversorgung, jüngste Verletzungen, intravenöser Drogenmissbrauch, Operationen an den Knochen und ein geschwächtes Immunsystem. Die Erkrankung wird nicht vererbt. Es handelt sich um eine Infektionskrankheit, die durch Bakterien oder Pilze verursacht wird.

Diagnose von Osteomyelitis

Die Diagnose Osteomyelitis (Knochenentzündung) wird oft aufgrund von verdächtigen Anzeichen und Symptomen vermutet. So kann beispielsweise eine körperliche Untersuchung Knochenzärtlichkeit mit möglichen Schwellungen und Rötungen zeigen. Anschließend können zusätzliche Tests und Verfahren zur Bestätigung der Diagnose und zur Bestimmung der Ursache der Infektion angeordnet werden.

Die Tests können Folgendes umfassen:

  • Knochenbiopsie (die dann kultiviert wird)
  • Knochenscan
  • Knochenröntgenbild
  • Vollständiges Blutbild (CBC)
  • C-reaktives Protein (CRP)
  • Sedimentationsrate der Erythrozyten (ESR)
  • MRT des Knochens
  • Nadelabsaugung im Bereich der betroffenen Knochen
  • Ein Labortest zur Untersuchung auf Bakterien oder andere Keime in einer Blutprobe

Wie wird Osteomyelitis behandelt

Das Hauptziel der Behandlung ist es, die Infektion zu bekämpfen und die Schäden am betroffenen Knochen zu reduzieren. Es können Antibiotika oder Antimykotika verabreicht werden, um die Bakterien oder Pilze zu zerstören, die die Infektion verursachen.

Je nach Schweregrad der Erkrankung kann auch eine Operation zur Entfernung von abgestorbenem Knochengewebe erforderlich sein. Chirurgische Eingriffe können die Entwässerung des infizierten Bereichs, die Entfernung von krankem Knochen und Gewebe, die Wiederherstellung der Durchblutung oder die Entfernung von Fremdkörpern beinhalten.

Bei einer Behandlung ist das Ergebnis einer akuten Osteomyelitis in der Regel gut. Die Aussichten bei chronischer (Langzeit-)Osteomyelitis sind schlechter, auch bei Operationen. Eine Amputation kann erforderlich sein, insbesondere bei Diabetikern oder anderen Patienten mit schlechter Durchblutung.

Die obigen Informationen zu Osteomyelitis (Knochenentzündung oder auch Knochenmarkentzündung genannt) dienen ausschließlich zur ersten Information.

Dieser Beitrag beschäftigt sich mit einem medizinischen Thema, einem Gesundheitsthema oder einem oder mehreren Krankheitsbildern. Dieser Artikel dient nicht der Selbst-Diagnose und ersetzt auch keine Diagnose durch einen Arzt oder Facharzt. Bitte lesen und beachten Sie hier auch den Hinweis zu Gesundheitsthemen!

Osteomyelitis: Was ist eine Knochenentzündung?

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