Neuer Ansatz gegen Weizenallergie, Weizenintoleranz und Weizenunverträglichkeit

Weizenallergie: Neuer Ansatz gegen Weizenallergie, Weizenintoleranz und Weizenunverträglichkeit

Weizenallergie und Ernährung: Ein Gemeinschaftsprojekt der australischen Edith-Cowan-Universität (ECU) und der CSIRO (Commonwealth Scientific and Industrial Research Organisation) hat wichtige Erkenntnisse zu Proteinen erbracht, die zwei der häufigsten Formen der Weizenunverträglichkeit beziehungsweise Weizenintoleranz verursachen – die nicht-zöliakische Gluten-Überempfindlichkeit- / Weizenempfindlichkeit und Berufs-Asthma (auch Bäcker-Asthma genannt).

Allergen-arme Weizensorten gegen Weizenallergie und Weizenempfindlichkeit

Da Schätzungen zufolge rund 10 Prozent der Menschen, die an einer Weizenempfindlichkeit oder einer Weizenallergie leiden, suchen Forscher nach Möglichkeiten, die künftig die Produktion allergen-armer Weizensorten unterstützen.

Es ist seit langem bekannt, dass bestimmte Weizenproteine bei einigen Menschen eine Immunantwort auslösen können, aber nun haben die Forscher eine Möglichkeit entwickelt, die entsprechenden Proteine nachzuweisen und zu quantifizieren, so die Forscher der Edith-Cowan-Universität.

Die Wissenschaftler haben eine Gruppe von Proteinen untersucht, die als Alpha-Amylase/Typsin-Inhibitoren (ATIs) bezeichnet werden. Von diesen ATI-Proteinen ist bekannt, dass sie bei einigen Menschen Darmentzündungen und chronische Erkrankungen im Zusammenhang mit einer Weizenunverträglichkeit (Weizenallergie) auslösen können.

Diese ATI-Proteine kommen häufig im Weizen vor und spielen bei der pflanzlichen Abwehr gegen Schädlinge eine wichtige Rolle und dienen außerdem als wichtiger Nährstoff für das Pflanzenwachstum und die menschliche Ernährung.

Die Forschung an der Edith-Cowan-Universität hat zu einer Referenzkarte der ATI-Proteine von Weizen in einem Großteil der Weizensorten geführt, die mehr als 80 Prozent der genetischen Vielfalt von kommerziell hergestelltem Brotweizen ausmachen.

Die Wissenschaftler entwickelten eine spezielle Technik zur Messung von 18 dieser Proteine, die Pflanzenzüchtern in Zukunft bei der Auswahl von Sorten mit niedrigem ATI-Proteingehalt oder Lebensmittelherstellern beim Nachweis dieser Proteine in Lebensmitteln helfen wird.

Nach Meinung von Michelle Colgrave, ECU-Professorin für Ernährung und Landwirtschaft, die die Untersuchung leitete, ist dies ein vielversprechender Schritt in Richtung zukünftiger Weizen-Zuchtprogramme. Mit dem Ziel, sichere und gesunde Weizensorten zu produzieren, die den Bedürfnissen der Verbraucher gerecht werden, die an Weizenintoleranz, Weizenunverträglichkeit oder einer Weizenallergie leiden.

(Quelle: Edith-Cowan-Universität / Journal of Proteome Research)

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