Achtsamkeit – der wichtigste Steuerungsschlüssel

Gesundheitstipps

Medizin Doc Redaktion, aktualisiert am 1. Juni 2025, Lesezeit: 2 Minuten

Von allen Schlüsseln für Gesundheit und Glück ist die Achtsamkeit der wichtigste Steuerungsschlüssel. Achtsamkeit führt zu Klarheit und lässt uns Situationen besser einschätzen und angemessener handeln.

Sie erlaubt uns, unvoreinge­nommen unsere Situation mit unseren Körperempfindungen, Gefühlen, Gedanken und Verhaltensweisen zu beobachten.

Das kann vollkommen bewusst geschehen und von uns gelenkt werden. Mit der Lenkung der Achtsamkeit können wir, alles, was von uns ausgeht, mitten in seinem Lauf erkennen und steuern. Achtsam zu sein, hilft uns, der Hektik des Alltags aus dem Weg zu gehen und unerwünschte Gewohnheiten und Routinen zu verändern.

Achtsam zu sein, hilft uns, besser auf unsere Gesundheit zu achten. Es hilft uns, unsere Situation, eigene Bedürfnisse und Herausforderungen klar wahrzunehmen und mit mehr Hingabe und Verantwortung zu handeln. Durch regelmäßiges Üben wird Achtsamkeit als Geisteshaltung selbstverständlich und kann mühelos in den Alltag integriert werden.

Das können wir tun, um unsere Achtsamkeit zu steigern:

  • Kopfkino: Wenn wir uns in einer bestimmten Situation mehr Kontrolle wünschen, stellen wir uns einfach vor, dass wir der Hauptdarsteller in einer Filmszene und zugleich der Regisseur sind, der alle Aspekte der Szene steuern kann: Atmung, Gedanken, Gefühle des Hauptdarstellers, Dialoge, Tempo, Timing, Stimmung, Licht und Farben …
  • Buch führen: Ob Tagebuch oder Smart-Phone – einfach jeden Tag drei angenehme Momente aufschreiben, in denen wir uns gefreut haben, glücklich oder zufrieden waren oder was wir am nächsten Tag machen wollen. Wer täglich Buch führt, führt sich selbst ganz leicht zu mehr Erfolg, Glück und Zufriedenheit.

achtsamkeitBei der Achtsamkeit geht es darum, der Gegenwart mehr Aufmerksamkeit zu geben und dabei mehr Übersicht und Gelassenheit zu gewinnen. Dabei können schon ganz einfache Fragen helfen:

Was tue ich gerade? Warum mache ich das genau so? Und geht es mir dabei gut? Solche Fragen helfen den Tunnelblick aufzugeben, einfach einen Schritt zurück zu treten und andere Wege und Möglichkeiten zu entdecken oder andere Prioritäten und Ziele bewusst zu setzen.

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