Studie: Salzkonsum mit Risiko für atopische Dermatitis verbunden

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M.A. Dirk de Pol, aktualisiert am 31. Mai 2022, Lesezeit: 2 Minuten

Die Ernährung kann ein wichtiger Einflussfaktor für das Auftreten und Fortbestehen der atopischen Dermatitis sein. 

Laut einer Studie von Forschenden an der University of California San Francisco kann ein erhöhter Verzehr von Kochsalz (Natrium, Sodium) in der Nahrung das Risiko für atopische Dermatitis, eine chronische, juckende Entzündung der oberen Hautschichten, erhöhen.

Der Zusammenhang zwischen der Natriumaufnahme (Salzkonsum) und atopischer Dermatitis wurde von Morgan Ye von der University of California San Francisco, und Kollegen in einer bevölkerungsbasierten US-Kohorte von 13.183 Kindern und Erwachsenen aus den Jahren 1999 bis 2004 im Rahmen der National Health and Nutrition Examination Survey analysiert.

Laut den Forscherinnen und Forschern lag der durchschnittliche Salzkonsum (Natriumaufnahme) über die Nahrung bei 3,30 Gramm. 

Sechs Prozent der Teilnehmerinnen und Teilnehmer berichteten zum Zeitpunkt der Erhebung über eine aktuelle Dermatitis, während 12 Prozent der Teilnehmerinnen und Teilnehmer im vergangenen Jahr eine Dermatitis hatten. 

Ein Anstieg der Natriumzufuhr um ein Gramm war mit einem erhöhten Risiko für aktuelle Dermatitis und einem nicht signifikanten Anstieg des Risikos für Dermatitis im vergangenen Jahr verbunden, wenn man potenzielle Einflussfaktoren wie Alter, Geschlecht, ethnische Zugehörigkeit und Armutseinkommensquote berücksichtigt.

Die Daten aus dieser Studie unterstützen die Reduktion des Salzkonsums als eine kostengünstige, sichere Maßnahme zur Behandlung der atopischen Dermatitis, die in verschiedenen Zusammenhängen angeboten werden könnte.

Allerdings sind den Studienautoren weitere Forschungen erforderlich, die spezifischere Messungen der atopischer Dermatitis in einer Längsschnittkohorte der Bevölkerung, so die Studienautoren. Die vorliegende Studie wurde auf der Jahrestagung der Society for Investigative Dermatology in Portland, Oregon vorgestellt.

Quellen: Society for Investigative Dermatology / M. Ye, B. Chiang, K. Abuabara; University of California San Francisco

ddp

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