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Vitamine, die den Blutzuckerspiegel senken

Gesundheitstipps

ddp, Beitrag vom 29. Januar 2020

Bestimmte Vitamine und Mineralien haben sich als vorteilhaft für die Senkung des Blutzuckers und damit als nützlich für die Behandlung von Diabetes erwiesen. Vitamin B-Komplex – Vitamine der B-Gruppe sind wertvoll in der Behandlung von Diabetes. Trotz einer ausreichenden Zufuhr dieser Vitamine haben Diabetiker aufgrund eines hohen Harnverlustes oft ungewöhnlich geringe Mengen an Vitamin B im Blut und zeigen Symptome eines Vitamin-B-Mangels. Eine deutliche klinische Verbesserung wurde bei Patienten mit Diabetes mit nur 16000 Einheiten täglicher Supplemente des Vitamin-B-Komplexes berichtet. Da diese Vitamine helfen, Blutfett und Cholesterin zu reduzieren, sollten sie jederzeit großzügig zugeführt werden.

Thiamin oder Vitamin B1 – Von den verschiedenen Vitaminen der B-Gruppe ist Thiamin oder Vitamin B1 und Pyridoxin oder Vitamin B6 bei Diabetes von besonderem Wert. Eine Vitamin B1-unzulängliche Ernährung führt bei Diabetikern häufig zur Entwicklung einer Nervenentzündung, die sich lindert, sobald große Mengen dieses Vitamins verabreicht werden. Vitamin B1 soll besonders wertvoll sein, um bei der diabetischen Azidose Schäden am Gehirn zu verhindern. Je größer der Inselhormonbedarf, desto höher ist der Bedarf an Vitamin B1, Pantothensäure oder Vitamin B5 und Biotin oder Vitamin B8.

Die primären natürlichen pflanzlichen Quellen für Thiamin sind Weizenkeime, Bierhefe, die äußeren Schichten von Reis, Weizen und anderen Vollkorngetreiden, Hülsenfrüchte, Nüsse, Erbsen, Limonen, Hülsenfrüchte, dunkelgrünes Blattgemüse, Banane und Apfel. Die der Pantothensäure sind Weizenkeime, Vollkornbrot, grünes Gemüse und Erdnüsse. Biotin findet sich in Bierhefe, Reiskleie, Reiskeimen, Reisschleifen und Erdnussbutter.

Pyridoxin oder Vitamin B6 – Wenn die Ernährung nicht ausreichend Vitamin B6 oder Pyridoxin und die essentielle Aminosäure Tryptophan enthält, wird es in eine Substanz umgewandelt, die als Xanthurensäure bekannt ist. In Laborexperimenten hat sich gezeigt, dass Xanthurensäure dazu neigt, das Pankreasgewebe zu schädigen.

Bei Diabetikern, die täglich 50 mg Vitamin B6 erhalten haben, wurde ein schneller und deutlicher Rückgang der Xanthurensäure im Urin festgestellt. In einem Fall sank die Menge am ersten Tag um fast 97 Prozent. Das völlige Fehlen von Xanthurensäure im Urin bei denjenigen, die mit einer täglichen Dosis von 10 bis 20 mg dieses Vitamins fortfuhren, deutete darauf hin, dass im Körper keine gebildet wurde. Diabetikern wird also durch eine reichliche Zufuhr von Vitamin B6 sehr geholfen. Die wichtigsten natürlichen Quellen von Pyridoxin sind Milch, Bierhefe, Getreide, Hülsenfrüchte, grünes Blattgemüse und Karotten.

Dieser Beitrag beschäftigt sich mit einem medizinischen Thema, einem Gesundheitsthema oder einem oder mehreren Krankheitsbildern. Dieser Artikel dient nicht der Selbst-Diagnose und ersetzt auch keine Diagnose durch einen Arzt oder Facharzt. Bitte lesen und beachten Sie hier auch den Hinweis zu Gesundheitsthemen!

 

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