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Eine magnesium- und chromreiche Ernährung hilft bei Diabetes

Gesundheitstipps

ddp, Beitrag vom 29. Januar 2020

Der Verlust von Magnesium bei der diabetischen Ketose ist seit vielen Jahren bekannt. Bei etwa 37 Prozent der Säuglinge diabetischer Mütter wurde ein Mangel an diesem Mineral festgestellt. Es wurde auch festgestellt, dass Kinder im Alter von fünf bis 18 Jahren mit gut eingestelltem Typ-1-Diabetes niedrige Serummagnesiumwerte haben.

Magnesium senkt auch den Bedarf an Vitamin B6, und wenn es in der Ernährung erhöht wird, wird die Menge an Xanthurensäure im Blut auch ohne Vitamin B6-Zusatz reduziert. Außerdem ist Magnesium auch für aktive Enzyme, die Vitamin B6 enthalten, notwendig. Da Magnesium im Blut bei Diabetikern besonders niedrig ist, kann man davon ausgehen, dass Diabetes durch einen kombinierten Mangel an Vitamin B6 und Magnesium entstehen kann. Daher kann es für jede Person mit Diabetes oder einer familiären Vorgeschichte der Krankheit ratsam sein, täglich mindestens 500 mg Magnesium und 10 mg B6 einzunehmen.

Magnesium ist in Lebensmitteln zu finden. Es ist Teil des Chlorophylls in den grünen Blättern. Andere gute Quellen dieses Minerals sind Nüsse, Sojabohne, Luzerne, Apfel, Feige, Zitrone, Pfirsich, Mandel, Vollkorn, brauner Reis, Sonnenblumenkerne und Sesam.

Laut Dr. Richard A. Anderson, am Forschungszentrum für menschliche Ernährung des US-Agrarministeriums in Beltsville, Maryland, neigt Chrom dazu, das Blutzuckerproblem zu normalisieren, egal was für ein Blutzuckerproblem. Dr. Anderson glaubt, dass die erhöhte Prävalenz von Typ-2-Diabetes teilweise auf einen Mangel an Chrom in der Ernährung zurückzuführen ist.

Chrom hat sich bei der Vorbeugung und Behandlung von Diabetes als vorteilhaft erwiesen. Wissenschaftler der Columbia University haben in einer Studie, über die im American Journal of Clinical Nutrition berichtet wurde, die Vorteile von Chrom bei Typ-2-Diabetes festgestellt. Sie bestätigten, dass Chrom die Inselhormonproduktion im Körper verbessert. Einige andere Forscher haben ebenfalls bestätigt, dass Chrom zur Stabilisierung des Blutzuckers beiträgt und die Energie erhöht.

Studien haben auch gezeigt, dass Chrompräparate den Gesamtcholesterin- und Triglyceridspiegel kontrollieren und das gute oder HDL-Cholesterin erhöhen. Bei einigen Patienten mit eingeschränkter Glukosetoleranz, insbesondere bei Kindern mit Proteinunterernährung, zeigte sich eine Verbesserung der Glukosetoleranz, nachdem sie Chrompräparate erhalten hatten.

Die empfohlene Tagesdosis an Chrom beträgt 50 bis 100 Mikrogramm. Einige Nahrungsmittel, die reich an Chrom sind, sind neben Brokkoli, Vollkorngetreide, Nüsse, Pilze, Rhabarber, Bengal-Gramm, Kidneybohnen, Sojabohnen, Schwarzes Gramm, Betelblätter, Flaschenkürbis, Maisöl, Bierhefe, Granatapfel und Ananas.

Dieser Beitrag beschäftigt sich mit einem medizinischen Thema, einem Gesundheitsthema oder einem oder mehreren Krankheitsbildern. Dieser Artikel dient nicht der Selbst-Diagnose und ersetzt auch keine Diagnose durch einen Arzt oder Facharzt. Bitte lesen und beachten Sie hier auch den Hinweis zu Gesundheitsthemen!

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