Coronavirus: Schäden durch Azithromycin, Hydroxychloroquin und Chloroquin bei der Behandlung von COVID-19- Patienten?

Coronavirus: Potenzielle Gesundheitsschäden durch Azithromycin, Hydroxychloroquin und Chloroquin bei der Behandlung von COVID-19- Patienten

Coronavirus Behandlung: Sicherheitsbedenken in Bezug auf Chloroquin, Hydroxychloroquin und Azithromycin bei der Behandlung von SARS-CoV-2-Infektionen.

Trotz ungenügender Wirksamkeitsnachweise und potenzieller gesundheitlicher Schäden werden Azithromycin, Hydroxychloroquin und Chloroquin zur Behandlung und Prävention von COVID-19 eingesetzt. Ärzte und Patienten die sich mit dem Coronavirus infiziert haben sollten sich der potenziell schwerwiegenden Nebenwirkungen und Schäden für die Gesundheit dieser Wirkstoffe bewusst sein, heißt es in einem Bericht des Canadian Medical Association Journal (CMAJ).

Ärzte und Patienten (Coronavirus-Infizierte) sollten sich mehrerer seltener, aber potenziell lebensbedrohlicher unerwünschter Wirkungen von Chloroquin und Hydroxychloroquin bewusst sein, erklärt Dr. David Juurlink vom Sunnybrook Health Sciences Centre in Toronto (Kanada).

Der Bericht gibt einen Überblick über die möglichen Nebenwirkungen und Schäden im Zusammenhang mit diesen Präparaten sowie über den Umgang mit ihnen auf der Grundlage der derzeitigen verfügbaren Erkenntnisse.

Zu den möglichen unerwünschten Nebenwirkungen gehören:

Herzrhythmusstörungen
Hypoglykämie
– Neuropsychiatrische Auswirkungen, wie Unruhe, Verwirrtheit, Halluzinationen und Paranoia
– Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten
Stoffwechselvariabilität (einige Menschen verstoffwechseln Chloroquin und Hydroxychloroquin schlecht und ein kleiner Prozentsatz verstoffwechselt sie schnell, was sich auf das Ansprechen auf die Behandlung auswirkt)
Überdosierung (Chloroquin und Hydroxychloroquin sind bei Überdosierung hochgiftig und können Krampfanfälle, Koma und Herzstillstand verursachen)
– Arzneimittelmangel: Patienten mit Autoimmunerkrankungen wie rheumatoider Arthritis, Lupus und anderen chronischen Krankheiten, die Hydroxychloroquin zur Behandlung dieser Erkrankungen einnehmen, könnten Probleme bei der Verfügbarkeit dieser Wirkstoffe haben)

Der Bericht im Canadian Medical Association Journal fasst außerdem die schlechte Qualität der vorliegenden wissenschaftlichen Erkenntnisse zusammen, die darauf hindeuten, dass diese Behandlungen bei Coronavirus-Infizierten mit COVID-19 von Nutzen sein könnten. Es wird davor gewarnt, dass diese Behandlungen die Krankheit möglicherweise verschlimmern könnten.

Ungeachtet des Optimismus – in einigen Fällen sogar des Enthusiasmus – bezüglich des möglichen Potenzials von Chloroquin oder Hydroxychloroquin bei der Behandlung von COVID-19 wurde mach Meinung von Dr. Juurlink der Tatsache, dass die Präparate den Krankheitsverlauf negativ beeinflussen könnten, bislang nur wenig Beachtung geschenkt. Seiner Meinung nach ist eine bessere Evidenzbasis nötig, bevor diese Präparate zur Behandlung von Coronavirus-Infizierten mit COVID-19 routinemässig einsetzt werden.

(Quelle: Canadian Medical Association Journal  / Sunnybrook Health Sciences Centre, Toronto)

Dieser Beitrag beschäftigt sich mit einem medizinischen Thema, einem Gesundheitsthema oder einem oder mehreren Krankheitsbildern. Dieser Artikel dient nicht der Selbst-Diagnose und ersetzt auch keine Diagnose durch einen Arzt oder Facharzt. Bitte lesen und beachten Sie hier auch den Hinweis zu Gesundheitsthemen!

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